Wirtschaftsspionage im Unternehmen

 Wirtschaftsspionage durch Diebstahl und Einbruchdiebstahl

Unter dieser Überschrift erstellte das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Flyer mit dem Ziel, Wirtschaftsunternehmen auf die damit verbundenen Risiken und Schäden zu sensibilisieren. Aus eigener Erfahrung der Detektei Berlin ist bekannt, dass Einbrüche in Unternehmen durch die Verantwortlichen oft nur sehr einseitig, d.h. auf die damit verbundene erkennbare Diebstahlhandlung reduziert werden. Kaum jemand denkt darüber nach, ob das Ziel wirklich die gestohlenen Gegenstände waren, oder ob der Dieb es auf das Know-how der Firma abgesehen hatte. Hier stimmt die Erfahrung der Wirtschaftsdetektei Berlin mit den Erkenntnissen der Verfassungsschutzbehörden überein, dass in der Regel in solchen Fällen nur wegen Diebstahl oder Einbruchdiebstahl ermittelt wird. Stellt man in einem Unternehmen fest, dass keine Gegenstände oder Bargeldvermögen entwendet wurden, unterlässt man nicht selten eine Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle oder hinterfragt den Grund für diesen Einbruch.

Wirtschaftsdetektei – Kontakttelefon : +49 30 982 46 33

Email : phoenix-berlin@t-online.de

 

Im genannten Flyer werden Fallvarianten beschrieben von denen ich zwei zitieren möchte.

„Heimtückisch sind besonders die Fälle, in denen augenscheinlich nichts entwendet wurde. Werden lediglich Einbruchspuren festgestellt,  besteht die Möglichkeit, dass entweder Abhörtechnik wie Wanzen, Kameras und Trojaner eingebracht oder unerkannt Daten oder Kopien mitgenommen wurden.“

„In einem anderen Fall brachen die Täter in ein Firmengebäude ein und begaben sich – wie anhand der Spuren erkennbar – auf direktem Wege in den IT-Bereich, wo versucht wurde, Firmendaten vom Server herunterzuladen.“

Im Rahmen der Durchführung von Lauschabwehreinsätzen innerhalb der letzten 15 Jahre mussten wir mehrfach  feststellten, dass die vorhandenen Serverräume unverschlossen und nicht durch eine entsprechende Alarmeinrichtung gesichert waren. Angreifer hatten da ein leichtes Spiel. Die Prävention wird in solchen Fällen sträflich vernachlässigt. Es wird häufig erst nach Eintritt des Schadens reagiert, sofern man diesen auch zeitnah feststellt. Ob mögliche Innentäter, Mitbewerber oder fremde Nachrichtendienste, in jedem Fall sollten diese Vorkommnisse durch die Verantwortlichen der Geschäftsführung nicht außer Acht gelassen oder unter den Teppich gekehrt werden. Der damit verbundene Schaden kann die Marktstellung und die Existenz der Firma zur Folge haben.

In dem Flyer wird empfohlen, dass sich angegriffene Unternehmen im Schadenfall als Entscheidungsgrundlage über die Einschaltung von Behörden oder eines privaten Dienstleister nachfolgende Fragen stellen sollten.

  • Ist schützenswertes Firmenwissen entwendet wurden?
  • Ergeben sich für die Täter weitere Zutritts- und Zugriffsmöglichkeiten?
  • Bestehen Anhaltspunkte, die auf Insiderwissen oder auf einen Innentäter hinweisen?
  • Gibt es Hinweise auf Manipulation an technischen Geräten des Unternehmens?
  • Gibt es einen auffälligen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Diebstahls und einem firmrelevanten Ereignis?

Textquelle: Bundesamt für Verfassungsschutz, Flyer „Wirtschaftsspionage durch Diebstahl und Einbruchdiebstahl“ www.verfassungsschutz-berlin.de